Arslab hat zwei neue Akustikmodelle der Stereo-Serie vorgestellt: die Regallautsprecher Stereo One und die Standlautsprecher Stereo Two. Laut Hersteller eignen sich die neuen Lautsprecher „ideal für alle, die bewusstes und emotionales Hören schätzen“. Optisch präsentieren sich die Lautsprecher klassisch: MDF-Gehäuse mit schwarzer Eschenholz-Vinylfolie, schwarze Membranen und Flansche. Der 22-mm-Seidenkalotten-Hochtöner ist in einem kleinen Waveguide eingelassen.

Die langhubigen Mittel-/Tieftöner mit 168 mm Durchmesser werden aus Papierfaserstoff im Kaltpressverfahren hergestellt. Laut den Entwicklern sorgt dies für einen reinen und klaren Klang, selbst bei sehr hohen Lautstärken. Arslab legte jedoch besonderes Augenmerk auf die Akustik im Inneren. Das Gehäuse ist innen mit Streben und Eckblöcken verstärkt, um die Steifigkeit zu erhöhen. Die Frequenzweiche ist mit einer Scharnierbefestigung auf Jantzen-Spulen montiert, die im Sinterverfahren hergestellt werden. Hinzu kommen induktionsfreie Audiocore-Polypropylen-Kondensatoren, induktionsfreie Audicore-Bifilar-Widerstände, die speziell für Audiogeräte entwickelt wurden, sowie hochkapazitive Mundorf-Elektrolytkondensatoren.

Im Prinzip ist der Standlautsprecher Stereo Two eine verlängerte Version des Stereo One mit einem zusätzlichen Mittel-/Tieftöner. Beide Modelle arbeiten im Zwei-Wege-Betrieb, unterscheiden sich jedoch in der Übergangsfrequenz: Bei Standlautsprechern liegt sie bei 300 Hz, bei Bodenlautsprechern bei 100 Hz.
Gleichzeitig ist der wiederholbare Frequenzbereich bei beiden neuen Produkten identisch: von 55 Hz bis 22 kHz (und 60 Hz bis 20 kHz mit einer Abweichung von ± 3 dB). Die Empfindlichkeit der Standlautsprecher ist etwas höher: 88 dB gegenüber 86 dB. Sie benötigen jedoch auch mehr Leistung: 50–125 W statt 25–75 W wie Regallautsprecher. Zum Lieferumfang gehören außerdem Schutzgitter, die an den Stiften befestigt werden.


