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Q Active – Die ersten Aktivlautsprecher von Q Acoustics auf den Markt gebracht

Der britische Hersteller Q Acoustics hat sich mit seinen preiswerten und hochwertigen Lautsprechern einen exzellenten Ruf erworben. In den letzten Jahren hat er auch versucht, mit High-End-Lautsprechern wie dem EISA-prämierten Concept 500 den Durchbruch zu schaffen. Nun betritt Q Acoustics auch das Segment der Aktivlautsprecher mit kabellosen Designlautsprechern und umfangreichen Streaming-Optionen. Die neue Q Acoustics Q Active-Familie erscheint in den kommenden Monaten. Die Serie umfasst zwei Modelle: den Q Active 200 und den Q Active 400. Der Q Active 200 ist ein Standlautsprecher, der nach und nach im Handel erhältlich sein wird, der Q Active 400 ist ein Standlautsprecher, der im Frühjahr auf den Markt kommt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Aktivlautsprecher. Die gesamte Elektronik ist in den Lautsprechern integriert, die sich drahtlos mit einem mitgelieferten Control Hub verbinden. Die Übertragung erfolgt verlustfrei mit 96 kHz / 24 Bit. Q Acoustics orientiert sich damit an Marken wie Dali (siehe auch den Test des Oberon 1C in dieser Ausgabe) und nicht an dem Ansatz von Marken wie KEF oder Klipsch (bei denen sich alle Anschlüsse an einem der Lautsprecher befinden).

Höheres Segment

Q Acoustics folgt mit seiner neuen Lautsprecherfamilie einem breiteren Trend. Viele HiFi-Hersteller sind überzeugt, dass es eine große Gruppe von Konsumenten gibt, die zwar besseren Klang wünschen, aber nicht den traditionellen Ansatz bevorzugen, bei dem verschiedene Geräte gekauft und per Kabel an ein Lautsprechersystem angeschlossen werden müssen. Aktivlautsprecher mit integriertem Streaming sind aus dieser Perspektive deutlich attraktiver. Dadurch werden weniger Geräte im Wohnzimmer benötigt. Zudem lässt sich die Verstärkung eines Aktivlautsprechers optimieren, was eine bessere Ansteuerung der Treiber ermöglicht. Die Q Active-Serie konkurriert preislich und designtechnisch eher mit den Aktivlautsprechern von Dali und KEF als mit Sonos oder Harman Kardon. Das Q Active 200 kostet 1.999 Euro und umfasst zwei Lautsprecher und einen Hub. Der Preis für das Q Active 400 steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich bei rund 4.000 Euro liegen, ebenfalls inklusive des Control Hubs. Auch eine Multiroom-Funktion ist geplant.

Streaming und Plattenspieler

An Streaming-Optionen mangelt es nicht. Grundsätzlich wird es zwei Versionen des Hubs geben: eine mit Sprachsteuerung über Google Assistant und eine mit Alexa. Laut Q Acoustics erlauben die beiden Konkurrenten keine Integration beider Systeme in einem Gerät. In puncto Streaming bieten beide Versionen die gleichen Funktionen, wobei die Google-Version zusätzlich Chromecast unterstützt. Darüber hinaus sind AirPlay 2, DLNA/UPnP, Spotify Connect, Bluetooth und Roon-Kompatibilität integriert. Der Hub ist auch hinsichtlich der Eingänge üppig ausgestattet. Es gibt einen HDMI-eARC-Eingang, einen optischen Anschluss und – das ist ungewöhnlich – einen Phono-Eingang für einen Plattenspieler mit MM-Tonabnehmer.

Trendsetter-Design

Mit den bemerkenswerten Modellen Concept 500 und Concept 300 bewies Q Acoustics seine Bereitschaft, im Design neue Wege zu gehen. Dasselbe gilt für die neue Q Active-Serie. Die neuen Aktivlautsprecher sind eindeutig von den beiden Concept-Spitzenmodellen inspiriert. Besonders deutlich wird dies beim Q Active 200. Ein Blickfang bei diesen kompakten Lautsprechern ist das optionale, schlanke Stativ (450 Euro/Set), das wir vom separaten Tensegrity-Modus des Concept 300 kennen. Die Q Active-Lautsprecher sehen auch optisch etwas ganz Besonderes aus. Sie verfügen über asymmetrisch angeordnete BMR-Treiber. Die beiden Lautsprecher sind daher spiegelbildlich zueinander. Je nach Wohnzimmer und Sitzabstand können Sie ausprobieren, welchen Lautsprecher Sie links oder rechts platzieren.

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