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Rogers PM510 S3: Der legendäre BBC-Monitor erlebt mit kraftvollem 12-Zoll-Sound eine Wiedergeburt

Der Rogers PM510 S3 lässt den legendären BBC-Monitor-Sound mit einem 12-Zoll-VOLT-Tieftöner, einer Empfindlichkeit von 93 dB und dem klassischen Gehäusedesign mit dünnen Wänden wieder aufleben – und bietet eine riesige Klangbühne, einen natürlichen Klang und echte Studio-Tradition für 18.000 €.

Der Rogers PM510 S3 lässt den legendären BBC-Monitor-Sound mit einem 12-Zoll-VOLT-Tieftöner, einer Empfindlichkeit von 93 dB und dem klassischen Gehäusedesign mit dünnen Wänden wieder aufleben – und bietet eine riesige Klangbühne, einen natürlichen Klang und echte Studio-Tradition für 18.000 €.

Der britische Lautsprecherhersteller Rogers hat seinem Klassiker PM510 mit der Einführung des neuen PM510 S3 neues Leben eingehaucht – eine moderne Neuinterpretation eines Zwei-Wege-Modells, das erstmals in den 1980er Jahren auf den Markt kam. Der ursprüngliche PM510 wurde als passiver Lautsprecher entwickelt, der auf dem hoch angesehenen aktiven Studiomonitor BBC LS5/8 Grade One basierte. Das passive PM510-Modell bot die Möglichkeit, einen eigenen Verstärker zu wählen, und behielt dabei viele der Vorteile des BBC LS5/8 bei. Diese Tradition wird vom neuen PM510 S3 fortgesetzt.

Nach Angaben des Herstellers wurde der aktive Monitorlautsprecher LS58 für den professionellen Rundfunk entwickelt, wo Klanggenauigkeit, geringe Verzerrung und konstante Leistung unerlässlich waren. Durch das Angebot einer passiven Version der LS5/8-Plattform ermöglichte Rogers Studios und Audiophilen, den Lautsprecher mit einer externen Verstärkung zu kombinieren und dabei einen Großteil des Klangcharakters des aktiven Referenzmonitors der BBC beizubehalten.

Den Entwicklern zufolge setzt der neue PM510 S3 diese Tradition fort. Laut Rogers folgt das Design denselben technischen Prinzipien, die auch den Monitor-Systemen der BBC zugrunde lagen, wobei eine neutrale Klangbalance und eine kontrollierte Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich im Vordergrund stehen.

Nach Angaben des Unternehmens ist es das Ziel des PM510 S3, das Gefühl von Raum und Energie zu reproduzieren, das mit Live-Musik verbunden ist. Die Lautsprecher erzeugen eine breite Klangbühne und bewahren gleichzeitig die ausgewogene Klangwiedergabe, die seit langem charakteristisch für Rogers-Lautsprecher ist.

Das Herzstück des Lautsprechers ist ein 12-Zoll-Langhub-Tieftöner (305 Millimeter), der für eine kraftvolle Basswiedergabe bei gleichzeitiger Klarheit im Mitteltonbereich ausgelegt ist. Der Tieftöner wird von der britischen Firma VOLT Loudspeakers nach den Vorgaben von Rogers gefertigt und verfügt unter anderem über eine verkupferte Aluminiumspule.

Die hohen Frequenzen werden von einem 34-Millimeter-Soft-Dome-Hochtöner übernommen, der ebenfalls mit einer verkupferten Aluminiumspule ausgestattet ist und über eine Phasenkorrektur verfügt, die für einen gleichmäßigen Frequenzgang und eine konsistente Abstrahlung ausgelegt ist.

Die Integration der beiden Lautsprechereinheiten erfolgt über eine 18-polige Frequenzweiche, die sowohl für den Tieftöner als auch für den Hochtöner ein Filter dritter Ordnung nutzt. Die Übergangsfrequenz ist auf 2,6 kHz festgelegt, was laut Rogers dazu beiträgt, die Phasenausrichtung und Kohärenz zwischen den Treibern aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die für klassische BBC-Monitor-Konstruktionen charakteristische Klangbalance zu bewahren.

Rogers gibt einen Frequenzbereich von 45 Hz bis 20 kHz (+/- 3 dB) und eine Impedanz von 15 Ohm an. Die Empfindlichkeit beträgt 93 dB und ist damit relativ hoch.

Das Gehäuse des PM510 S3 misst 760 x 460 x 400 Millimeter (H x B x T) und wiegt 32 Kilogramm. Das Design folgt der traditionellen Bauweise mit dünnen Wänden und Dämpfung, die seit langem charakteristisch für die BBC-Lautsprechertechnologie ist.

Anstatt auf dicke, sehr steife Platten zu setzen, verwendete die BBC relativ dünne Gehäusewände in Kombination mit kontrollierter Dämpfung, um Schwingungsenergie abzuleiten. Das Ziel war es, Verfärbungen durch das Gehäuse zu minimieren und den Lautsprechern eine neutralere Klangwiedergabe zu ermöglichen – eine Philosophie, die für viele klassische britische Monitor-Konstruktionen charakteristisch ist.

Das Gehäuse des PM510 S3 besteht aus baltischem Birkensperrholz, das aufgrund seiner gleichmäßigen Dichte und stabilen Resonanzeigenschaften ausgewählt wurde. Laut Rogers bietet das Material ein Gleichgewicht zwischen Steifigkeit und kontrollierter Flexibilität, wodurch sichergestellt wird, dass das Gehäuse auch bei höheren Lautstärken akustisch stabil bleibt.

Die Außenseite ist mit Echtholzfurnier veredelt, was den traditionellen Ansatz des Unternehmens im Möbelbau widerspiegelt. Auch die Frontblende ist aus baltischer Birke gefertigt, um einheitliche Materialeigenschaften im gesamten Gehäuse zu gewährleisten.

Obwohl der PM510 S3 (15 Ohm) eng an der ursprünglichen Designphilosophie orientiert ist, wurde er aktualisiert, um modernen Fertigungsstandards zu entsprechen. Laut Rogers wurden Verbesserungen bei den Materialien, der Präzisionsmontage und der Qualitätskontrolle vorgenommen, während der Klangcharakter des Originalmonitors beibehalten wurde.

Obwohl der PM510 seinen Ursprung im professionellen Radio-Monitoring hat, sagt Rogers, dass die S3-Version so konzipiert ist, dass sie in größeren Wohnräumen ebenso gut funktioniert. Schließlich basiert der Lautsprecher auf Konzepten für BBC-Studiomonitore und ist darauf ausgelegt, einen breiten Frequenzbereich und einen starken Dynamikbereich zu liefern, wodurch sowohl feine Details als auch groß angelegte musikalische Dynamik kontrolliert wiedergegeben werden können.

Laut Rogers sorgt die Kombination aus tiefem Bass, klaren Mitten und weichen, ausgedehnten Höhen dafür, dass der Lautsprecher Musik mit überzeugender Größe und Realismus wiedergeben kann, von Orchesteraufnahmen bis hin zu verstärkten Darbietungen.

Ein optionaler, passender Ständer ist erhältlich, um den Hochtöner auf Ohrhöhe zu bringen. Rogers empfiehlt, den Lautsprecher mindestens 25 Zentimeter von Wänden entfernt aufzustellen.

Preis ca. 18.000 Euro pro Paar.

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