Brinkmann Audio hat die dritte Generation des RöNt III Röhrennetzteils vorgestellt für Plattenspieler. Die erste Version des Netzteils erschien bereits 1995. 2007 begann Brinkmann, in seinen Plattenspielern eigens entwickelte Sinus-Motoren einzusetzen, die mehr Leistung benötigten als die zuvor von Pabst verwendeten. So entstand die zweite Generation des RöNt II mit einer asymmetrischen Class-A-Schaltung. Zusammen mit zwei Hochstrom-PL36-Pentoden wurde darin ein Vollwellengleichrichter vom Typ 5AR4/GZ34 betrieben. Doch nach einiger Zeit gingen die NOS-Lampen zur Neige. Um das Problem zu lösen, entwickelte Helmut Brinkmann einen „Gleichrichterröhren-Emulator“ – ein elektronisches Modul mit einem Standard-5AR4/GZ34-Lampensockel. Zu Ehren der NOS-Lampe Mullard GZ34, die sich am besten für den RöNt-Betrieb eignet, heute aber zu selten ist, wurde das Produkt BZ34 genannt. Laut Herstellerangaben entspricht die BZ34 exakt den Parametern der GZ34 NOS Mullard Lampe, weist aber keine deren Nachteile auf – vor allem ist sie nicht verschleißanfällig.
Laut Herstellerangaben gibt es neben der Premiere des BZ34 weitere Unterschiede in der dritten Generation des RöNt III-Netzteils. So wurde beispielsweise die Hochspannungsschaltung verbessert. Brinkmann Audio garantiert die volle Kompatibilität des RöNt III mit allen Brinkmann -Plattenspielermodellen . Die UVP für das neue Netzteil wurde noch nicht bekannt gegeben, daher müssen wir uns auf den Preis des Netzteils der zweiten Generation stützen, der in Großbritannien bei 2.750 £ liegt.
Brinkmann RöNt III |
Spezifikationen |
| Optionales Netzteil für alle Plattenspieler | |
| Stromverbrauch | ca. 80 Watt |
| Ausgangsspannung | stabilisiert auf 24–25 V DC |
| Ausgangsstrom | 0…500 mA Spitze |
| Lebensdauer | mehr als 10.000 Stunden |
| Röhren | 2x PL36, 1x BZ34 Röhrensimulator |
| Abmessungen | 180 x 65 (100) x 310 mm (BxHxT) (mit Granit) |
| Gewicht mit Granit | ca. 12 kg |
| Lieferumfang | Netzteil, Netzkabel, Granitsockel |
Eine Quelle – Brinkmann Audio .


