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Simaudio Moon ACE – Kompakte High-End-Lautsprecher

Simaudio Moon ACE Review
Simaudio Moon ACE Review
Simaudio Moon ACE
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In den letzten Jahren hat sich immer deutlicher gezeigt, dass Musikliebhaber, die mit der Zeit gehen, oft hochwertige, auf Streaming-Bibliotheken basierende Audio-Lösungen bevorzugen. Glücklicherweise bieten Hersteller immer mehr Player und Kopfhörer für die anspruchsvollsten Nutzer an, und die technischen Parameter der Streaming-Dienste steigen jährlich. Zuhause möchte man die Musikbibliothek in einem vertrauten Format nutzen und bevorzugt ein kompaktes System gegenüber einer Mehrkomponentenanlage. Diese Gründe erklären den Erfolg kompakter, kabelloser Audiosysteme: Verbindet man Smartphone oder Audioplayer mit einem solchen Lautsprecher, verwandelt sich das persönliche Audio in ein platzsparendes und optisch ansprechendes Heimkinosystem. Doch was tun, wenn man an hochwertige HiFi-Anlagen mit großen Lautsprechern gewöhnt ist und die Klangqualität eines Monoblock-Systems nicht zusagt? Schließlich können auch Premium-Modelle namhafter Hersteller die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen – das gilt insbesondere für akustische Systeme. Hier kommen universelle Kombigeräte ins Spiel – Geräte, die die gesamte Elektronik in einem Gehäuse vereinen, an das man lediglich ein paar Lautsprecher anschließen muss. Moon ACE von Simaudio ist genau so ein Gerät.Review of an integrated amplifier with built-in network streamer and phono preamplifier Testbericht eines Vollverstärkers mit integriertem Netzwerk-Streamer und Phono-Vorverstärker. Die Geschichte des kanadischen Unternehmens Simaudio begann 1980 mit der Veröffentlichung des Vollverstärkers Sima, benannt nach dem Firmengründer Victor Sima. Es handelte sich um einen klassischen Transistorverstärker der Klasse AB mit einem schlichten, aber einprägsamen Design. Um die Jahrtausendwende gründete Simaudio die Submarke Moon für exklusive Audiogeräte, unter der fortan alle Produkte des Unternehmens hergestellt wurden. Simaudio Moon ACE Review

Ein genauerer Blick

Das Modell Moon ACE vereint einen Vollverstärker, einen Netzwerk-Streamer, einen Digital-Analog-Wandler, eine Phono-Vorstufe für MM-Lautsprecher und einen Kopfhörerverstärker in einem Gerät. Es ist das erste und einzige Modell im Sortiment des Unternehmens mit einem so umfassenden Funktionsumfang. Das wohl wichtigste Merkmal des Moon ACE ist die hohe Qualität aller Komponenten (typisch für Simaudio). Keine der Komponenten wurde also nur „zur Zierde“ hinzugefügt. Nehmen wir beispielsweise die Phono-Vorstufe. Der Fokus liegt eindeutig auf digitalen Inhalten, und der Netzwerk-Streamer sowie der DAC dominieren den Moon ACE. Viele Hersteller realisieren die Phono-Vorstufe auf zwei Mikrochips – einfach nur, damit es eine gibt. Nicht so Simaudio. Die Phono-Vorstufe ist hervorragend! Wenn Sie einen Plattenspieler in Ihrer Anlage verwenden möchten, können Sie auf einen externen Phono-Vorverstärker verzichten. Der Moon ACE bietet Zugriff auf nahezu alle gängigen digitalen und analogen Musikquellen (Ausnahmen siehe unten), darunter alle beliebten Streaming-Dienste, Musikbibliotheken auf Netzwerkservern (z. B. NAS), Internetradiosender, Schallplatten (Sie benötigen lediglich einen Plattenspieler), SACD- und CD-Discs (Sie benötigen lediglich ein optisches Laufwerk) sowie auf Ihrem Smartphone oder Tablet gespeicherte Titel (via AirPlay 2 oder Bluetooth). Was der Moon ACE jedoch nicht kann: Er verfügt über keinen internen Speicher und kann daher weder als eigenständige Musikquelle noch als Musikserver fungieren. Außerdem besitzt das Gerät keine USB-A-Anschlüsse, sodass Sie keine externe Festplatte mit Audiodateien an den Moon ACE anschließen können.Image Der Netzwerk-Streamer Moon ACE basiert auf der leistungsstarken digitalen Plattform MIND (Moon Intelligent Network Device) der zweiten Generation. Für die Integration in ein Heimnetzwerk stehen ein WLAN-Adapter und ein RJ45-Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Der Streamer ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche beliebte Streaming-Dienste wie Tidal Masters, Deezer Hi-Fi und Qobuz Sublime+. Zusätzlich kann Moon ACE als Access Point für das Roon-System, UPnP/DLNA-Server, Tidal Connect und Spotify Connect fungieren. Die komfortabelste und funktionalste Steuerungsmöglichkeit bietet die proprietäre Moon MIND Controller-App für iOS- und Android-Geräte. Prinzipiell lässt sich der Streamer auch über jede gängige UPnP-Anwendung, beispielsweise Bubble UPnP, steuern. Der im Moon ACE integrierte DAC basiert auf einem Zweikanal-Chip Saber32 ES9010K2M des renommierten Herstellers ESS Technology. Das Gerät kann über USB angeschlossene PCM-Digitalstreams mit Parametern bis zu 32 Bit/384 kHz und DSD bis zu DSD256 dekodieren. Moon ACE unterstützt außerdem das MQA-Format. Zum Anschluss digitaler Quellen stehen zwei optische und zwei koaxiale digitale Eingänge sowie ein USB-B-Anschluss für den Computer zur Verfügung. Um hochauflösendes Audio von einem Computer an diesen Anschluss zu übertragen, ist ein spezieller Treiber erforderlich, der von der offiziellen Simaudio-Website heruntergeladen werden kann.Image Schließlich kommen wir zum analogen Teil des Moon ACE. Basis des Kombigeräts war der Vollverstärker Moon 240i, ergänzt durch einen MIND Netzwerk-Streamer. Die beiden Modelle sehen bis auf die WLAN-/Bluetooth-Antenne und den RJ45-Ethernet-Anschluss an der Gehäuserückseite identisch aus. Wie jedes hochwertige Vollgerät basiert auch der Moon ACE auf einem leistungsstarken Ringkerntransformator – die Garantie für die optimale Funktion der Endstufen, die hier mit LM3886-Bausteinen von National Semiconductor in Klasse AB arbeiten. Lassen Sie sich nicht von den Leistungsangaben in den technischen Daten täuschen: Nur 50 Watt an 8 Ohm. Wie man so schön sagt: Genau so viel braucht man – Simaudio zeichnet sich seit jeher durch praxisnahe Messmethoden aus. Glauben Sie mir, die meisten Lautsprechersysteme sind mit dieser Leistung bestens ausgestattet.Image Zum Anschluss analoger Quellen stehen neben dem Phono-Eingang drei weitere Eingänge zur Verfügung: zwei lineare Cinch-Eingänge an der Rückseite und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss an der Vorderseite. Darüber hinaus lässt sich jeder der beiden linearen Eingänge an der Gehäuserückseite über das Systemmenü als Endstufeneingang konfigurieren – eine nützliche Funktion, um den Moon ACE als Zweikanal-Endstufe in ein Mehrkanal-Heimkinosystem zu integrieren. Zusätzlich gibt es einen Vorverstärkerausgang, an den bei Bedarf eine externe Endstufe, Aktivmonitore oder ein aktiver Subwoofer angeschlossen werden können.Image Das Design des Moon ACE ist für Simaudio-Komponenten recht traditionell: eine schlichte Frontblende mit großem OLED-Display, einem großen Drehknopf zur Lautstärkeregelung und Menünavigation sowie eleganten Tasten, eingefasst von leicht abgerundeten Seiten – typisch für Simaudio. Die Frontblende besteht aus Aluminium, und das robuste Stahlgehäuse schützt die Elektronik zuverlässig vor äußeren Einflüssen. Der Hersteller bietet zwei Ausführungen an: komplett schwarz und zweifarbig (schwarze Frontblende und silberne Seiten).

Verbindung

Die Tests des Moon ACE fanden in einem der gemütlichen Vorführräume des Audiosalons der Nazarov Gallery mit bereits erfolgter Akustikbehandlung statt. Als Partner für den Moon ACE wurden die speziell für ihn entwickelten Regallautsprecher Moon Voice 22 ausgewählt. Eine harmonischere Kombination ist kaum zu finden – weder technisch noch in Bezug auf die Wiedergabe des Musikmaterials, noch preislich. Standard- und HD-Testmaterial wurde von einem NAS-Server abgespielt. Zusätzlich hörten wir Musiktitel des Streaming-Dienstes Tidal in 24/96-Auflösung, vor allem um die Benutzerfreundlichkeit des Streamings zu testen.

Abschluss:

Mit Moon ACE von Simaudio können Sie die Anzahl der Komponenten in Ihrer Stereoanlage minimieren und gleichzeitig exzellenten High-End-Klang genießen. Ergänzen Sie das System einfach mit einem Paar Lautsprechern der passenden Klasse (am besten geeignet sind die Moon Voice 22 Monitore), stellen Sie eine Internetverbindung her und genießen Sie Ihre Musik. Dieses System wird Sie garantiert begeistern.

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MK ANALOG erhöhte Impedanz